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Chodsky Pes und ...
» Kleinkinder
Wir haben Donna im Alter von 8 Wochen zu uns geholt, da war unser Sohn Ben fast 5 Jahre alt. Er war wild, grob und hatte motorische Defizite. So konnte er zum Beispiel nicht mit geöffneter Handfläche streicheln und berühren, sondern nur mit verkrampftem Handrücken. Donna hat er zuerst mit Vorsicht und Abstand betrachtet. So ein lebendiges Kuscheltier hat er bisher nicht gekannt.
Er war vorsichtig und wir haben natürlich in der ersten Zeit besonders auf Donna geachtet, dass sie keine negativen Erfahrungen mit dem kleinen zweibeinigen Familienmitglied macht. War sehr anstrengend, zumal Bens Phantasie in puncto Hundetests nicht zu unterschätzen war (Trillerpfeife ans Ohr und mal sehen was passiert). Donna wurde größer und wehrhafter und wir konnten es darauf ankommen lassen, Ben ihre Grenzen zeigen zu lassen. Der Durchbruch kam, als Ben der nunmehr 6 Monate alten Hündin an der Rute zog und sie ihm durch klare Signale ihre Grenze zeigte. Ab dem Moment nahm er sie als gleichberechtigtes Lebewesen wahr und zollte ihr Respekt. Daraus entwickelte sich beiderseitiges Vertrauen, was einen absoluten entspannten Umgang der beiden miteinander zur Folge hatte.
Es ist toll anzusehen, wie toll und ausgelassen die beiden miteinander spielen. Auch Bens Freunde haben Vertrauen zu Donna und sie ist ein echter Kumpel. Wenn sie keine Lust mehr hat, geht sie in ihren Korb und die Kinder haben absolutes Verbot sie dort zu stören. Ich habe fast 100 %iges Vertrauen in den Hund und kann mir nicht vorstellen, dass sie den Kindern jemals etwas antun würde.
Der bewegendste Moment war, als ich die beiden auf einer Decke beobachtete und Ben sich zärtlich und mit geöffneter Handfläche an den warmen Hundekörper schmiegte. Zum Heulen schön. Ich bin sicher, dass Tiere als Therapeuten gerade bei verstörten und verletzten Kinderseelen ungeahnte Erfolge erzielen können und einen Zugang ermöglichen, der ansonsten unmöglich wäre
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